Regionen - Wandern in Zentralspanien

Zentralspanien

Zentralspanien besteht zum Großteil aus den Comunidades Kastilien & Leon, Madird, Kasltilien & La Mancha, La Rioja und Extremadura. Zudem kann der Norden Andalusiens und der Süden Aragons dazugezählt werden. Durch das Zentrum Spaniens ziehen sich zwei wesentliche Gebirgszüge, das Iberische Gebirge und das Iberische Scheidegebirge. Ersteres verläuft vom Norden Kastiliens & Leons in südöstliche Richtung durch La Rioja, den Süden Aragons bis hin nach Valencia.

Das Iberische Scheidegebirge befindet sich ziemlich im Zentrum der iberischen Halbinsel und durchläuft von Osten nach Westen einen Teil Portugals, die Extremadura, Madrid, Kastilien & Leon und endet in Kastilien & La Mancha.

Generell kann gesagt werden, dass ganz Zentralspanien aus einer gebirgigen Landschaft, der Hochebene "Meseta Central", besteht.

Iberisches Gebirge

Das Iberische Gebirge verläuft über knapp 650 km durch die vorher genannten Regionen. Man unterteilt es in drei wesentlich Abschnitte, die Altkastilische Kette, das Südaragonische Hochland und das Südvalenciansche Bergland. Die höchsten Erhebungen befinden sich in der Altkastilischen Kette, mit dem höchsten Gipfel, dem San Lorenzo mit 2.270 m. Im Südaragonischen Hochland werden die Berge etwas niedriger, die höchste Erhebung ist hier der Javalambre mit 2.002 m, während im valencianischen Bergland die Gipfel noch etwas niedriger sind, mit dem Montcabrer der eine Höhe von 1.382 m aufweist.


 

Iberisches Gebirge

Die Vegetation ist hier typisch mediteran mit Korkeichen-, Steineichen- und Pinienwäldern. Teilweise sind die Wälder in den letzten Jahrhunderten der Viehzucht, dem Anbau von Wein (in La Rioja) und dem Mandel-, Oliven- und Kirschanbau gewichen. Trotzdem bietet das Gebirge eine einzigartige Landschaft mit einem guten bis sehr guten Netz an Wanderwegen.

Für ausgiebige Wanderungen sollten wie fast überall die heissen Sommermonate gemieden werden. Es eignen sich hervorragend der Frühling mit Mandel- und Kirschblüte oder der Herbst.

Iberisches Scheidegebirge


Das Iberische Scheidegebirge hat eine Ausdehnung von über knapp 700 km von Ost nach West und durchläuft die vorher genannten Regionen. Es wird ebenfalls in drei wesentlich Abschnitte unterteilt, die Sierra Estrela in Portugal, die Sierra de Gredos und östlich die Sierra Guadarrama. Der höchste Gipfel, der Pico Almanzor mit 2.592 m, befindet sich in der Sierra de Gredos. Das Gebirge geht im Osten fast nahtlos in das Iberische Gebirge über.


 

Iberisches Scheidegebirge

Die Bergkette stellt die natürliche Grenze zwischen Kastilien & Leon im Norden und der Extremadura und Kastilie & La Mancha im Süden dar. Die Comunidad Madrid liegt sozusagen mitten in dem Gebirgszug.

Die Vegetation ist auch hier typisch mediteran und weist mit Pinien-, Kiefern- und Eichenwäldern die charakteristischen Baumarten auf. Ein dichtes Netz an Wanderwegen befindet sich in einem Umkreis von 100 km um die Hauptstadt herum. Im Wetsen gibt es weniger Wanderwege aber immer noch ausreichend, um die Lanschaften erkunden und geniessen zu können.

Nicht anders als im Iberischen Gebirge eignet sich der Sommer nur für kleine Wanderungen. Die Monate von März bis Mai oder September bis November sind dagegen ideal für Tages- oder Mehrtagestouren.