Regionen - Wandern in Südspanien

Südspanien

Ganz Südspanien besteht ausschliesslich aus der Comunidad Andalusien, dem zweitgrössten Bundesland der Nation. Von Südwest nach Nordost zieht sich quer durch Andalusien der Höhenzug der Betischen Kordilleren. Die Gesamtlänge beträgt über 600 km und die Ausläufer reichen bis in die Comunidad Murcia und Valencia. Im Süden wird das Gebirge vom Mittelmeer und im Norden, im Bundeland Kastilien-La Mancha von der kastilischen Hochebene begrenzt.


 

Sierra Nevada

Im Norden Andalusiens befindet sich ein weitere Gebirgszüge mit Mittelgebirgscharakter, die Sierra Morena, die Sierra Arcena und die Sierra Norte.



Betische Kordilleren

Das Zentrum des Gebirges ist die Sierra Nevada, mit dem 3.482 Meter hohen Gipfel des Mulhacén, der der höchste Berg des spanischen Festlandes ist. Das östlich davon gelegene Bergland ist die Sierra de Grazalema. Westlich der Sierra Nevada liegt das Bergland von Ronda mit der Sierra de las Nieves, das Bergland von Antequera, die Sierra Tejada und die Sierra Almijara. Nordöstlich liegen die Sierra de Baza, die Sierra María, die Sierra de Cazorla und die Sierra de Castril.

Die bekanntesten Ortschaften im bzw. am Rande des Gebirges sind Malaga, Granada und Jaén.




 

Betische Kordilleren

Wandern in Andalusien

In Andalusien finden wir ein ausgeprägtes Netz von Wanderwegen, wechlches zwar nicht ganz so dicht ist wie im Norden Spaniens aber doch zahlreiche Wandermöglichkeiten bietet. In der Sierra Nevada, ebenfalls ein Naturpark, kann man Bergwanderungen mit alpinen Charakter durchführen. Die anderen Sierras der Betischen Kordilleren bieten zudem eine gute Abwechslung. Auch die Mittelgebirge im Norden des Landes sind von umfangreicher Schönheit.


 

Betische Kordilleren

Da wir uns hier in den südlichsten Breiten der iberischen Halbinsel befinden sind die Temperaturen merklich höher als im Norden. Die Sommermonate eignen sich nur für den Frühaufsteher und für kurze Touren bis zur Mittagszeit.

Ursprünglich verfügte das gesamte Gebirge über einen grossen Bestand an Stein- und Korkeichenwäldern die aber im Laufe der letzten 1.000 Jahre von den Menschen gerodet wurden, um als Brennholz verarbeitet zu werden oder für den Olivenanbau und die Beweidung Platz zu schaffen. Somit findet man hier leider nur noch wenige Gebiete mit flächendeckendem Baumbestand. Insgesamt bestehen nur noch 25% aus einigermassen intakten Wäldern.

Andalusien eignet sich auch fürs Überwintern und für den Langzeiturlaub, vor allem wegen des milden Klimas.